Müller

Dr. Michael Müller ist Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart. Er studierte Literaturwissenschaft, Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Universität München. Nach einer Tätigkeit als Kulturmanager bei der Siemens AG machte er sich selbständig und berät seit mehr als 15 Jahren auf der Basis narrativer Ansätze Unternehmen, Organisationen und öffentliche Institutionen bei der Kommunikations- und Kulturentwicklung, bei Veränderungsprozessen und Markenführung. Als Autor für Unternehmensmedien entwickelte er zahlreiche Unternehmensfilme, Internetauftritte und Printmedien. Michael Müller ist ausgebildeter systemischer Berater (Familienkolleg München).  Unter dem Pseudonym Michael Kurfer schreibt er Romane.

Veröffentlichungen (Auswahl):

2020a        Narrative Organisationen. Wie die Arbeit mit Geschichten Unternehmen zukunftsfähig macht. (zus. m. Christine Erlach). Berlin: Springer Gabler

2020b        Narrative Organizations. Making Companies Future Proof by Working with Stories. (zus. m. Christine Erlach; engl. Übers. von 2020a). Wiesbaden: Springer

2020c        Politisches Storytelling. Wie Politik aus Geschichten gemacht wird. Köln: von Halem

2018    Narrative des Populismus. Erzählmuster und –strukturen populistischer Politik (Hrsg., zus. mit Jörn Precht). Heidelberg: Springer

2016    Erzählen im Internet, Geschichten über das Internet. (Hrsg., zus. mit Petra Grimm). Stuttgart: Steiner

2014 a Storytelling. Die Kraft des Erzählens für die Unternehmenskommunikation nutzen. Berlin: scm

2014 b  SocialMania. Medien, Politik und die Privatisierung der Öffentlichkeit (Hrsg., zus. m. Petra Grimm). Stuttgart: Steiner

2012   Unternehmensfilme drehen. Business Movies im digitalen Zeitalter. (zus. mit Wolfgang Lanzenberger). 2. Aufl. Konstanz: UVK

2010   Porno im Web 2.0. Die Bedeutung sexualisierter Web-Inhalte in der Lebenswelt von Jugendlichen. (zusammen mit Petra Grimm und Stefanie Rhein). Berlin: Vistas

2006     Storytelling – Das Praxisbuch. (zus. m. K. Frenzel und H. Sottong). München: Carl Hanser Verlag.

2004     Storytelling: Das Harun al Raschid-Prinzip. Die Kraft des Erzählens fürs Unternehmen nutzen. (zus. m. K. Frenzel und H. Sottong).  München: Carl Hanser Verlag.

2000a    Das Unternehmen im Kopf. Schlüssel zum erfolgreichen Change Management (zus. m. K. Frenzel und H. Sottong).München: Carl Hanser Verlag.

2000b    Verborgene Potenziale. Was Unternehmen wirklich wert sind. (Hrsg., zus. mit B. Hentschel und H. Sottong). Mit Beiträgen von Gerhard Schulze, Georg Elwert, Birger Priddat, Helene Karmasin, Helmut Heid und Günter Küppers. München: Carl Hanser Verlag.

1998      Zwischen Sender und Empfänger. Eine Einführung in die Semiotik der Kommunikationsgesellschaft. (zus. mit H. Sottong). Berlin: Erich Schmidt Verlag.

1996      Markt und Sinn. Dominiert der Markt unsere Werte? (Hrsg., zus. mit Florian Müller). Mit Beiträgen von Elmar Altvater, Kurt Sontheimer, Michael Hutter, Bernhard Freiherr von Loeffelholz, Peter Kafka, Sighard Neckel, Klaus Farin, Konrad Schily, Wolfgang Schmidbauer, Niklas Luhmann, Peter Iden, Ulrich Krempel, Peter L.H.Schwenkow und Wolfgang Gönnenwein. Frankfurt/Main, New York: Campus.

1993      Der symbolische Rausch und der Kode. Zeichenfunktionen und ihre Neutralisierung (zus. mit H. Sottong). Tübingen: Stauffenburg.

1992      Philosophie und Anthropologie der Spätaufklärung: Der Romanzyklus Friedrich Maximilian Klingers. Passau: Wissenschaftsverlag Richard Rothe.

1989      Erotik und solitäre Existenz. Funktionen der Textreferenz in Arno Schmidts Trilogie “Nobodaddy’s Kinder”. München: Friedl Brehm.

Aufsätze (Auswahl):

2019a    Developing the Future Stories of Companies: Open and Closed Story Worlds. In: Chlopczyk, J. & Erlach, C. (Ed.): Transforming Organizations. Narrative and Story-Based Approaches. Heidelberg: Springer, S. 75-88

2019b    „Glaubwürdigkeit in der narrativen Konstruktion von Unternehmensidentität.“ In: Ettl-Huber, Silvia (Hrsg.): Storytelling in Journalismus, Organisations- und Marketingkommunikation. Wiesbaden: Springer VS

2019c    „Geschichten in aller Munde – wie Storys Aufmerksamkeit schaffen.“ In: Wirtschaftspsychologie aktuell 1/2019, S. 9-12

2018    „Narrative, Erzählungen und Geschichten des Populismus. Versuch einer begrifflichen Differenzierung“. In: Müller, Michael / Precht, Jørn (Hrsg.): Narrative des Populismus. Erzählmuster und –strukturen populistischer Politik. Wiesbaden: Springer

2016     “Die narrative Konstruktion von Identitäten im digitalen Raum” In: Grimm, Petra / Müller, Michael (Hrsg.): Erzählen im Internet, Geschichten über das Internet. Stuttgart: Franz Steiner, S. 45-57

2016 “Die erzählte Origanisation: Narrative Methoden im Unternehmenskontext” In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 63. Jg., Heft 3, S. 284-296

2015  “Narratives Management: Unternehmen als Geschichten denken.” In: Wirtschaftspsychologie aktuell 3/2015, S. 57-60

2015  “Die Kraft des Erzählens. Storytelling im Unternehmen.” In: Archiv und Wirtschaft, 48. Jg., Heft 3, S. 109-116

2014  “Arbeiten mit Geschichten. Narrative Methoden im Coaching.” In: Coaching Magazin. Ausgabe 3/2014, S.19-23

2014  “Erzählend zum Sinn. Beratungsansatz Core Story.” In: Training aktuell. 25. Jg., Nr 2/2014, S. 20-22

2014  “Die Meta-Narrative des Social Web – Eine Hinführung zum Thema SocialMania.” (zus. mit Petra Grimm). In: Petra Grimm, Michael Müller (Hrsg.): SocialMania. Medien, Politik und die Privatisierung der Öffentlichkeiten. Stuttgart: Steiner, S. 7-22.

2014  “Daten, Informationen und Wissen: Überlegungen zu den zukünftigen Entwicklungen von Grundelementen der digitalen Gesellschaft.” In: Hermann Hill, Mario Martini, Edgar Wagner (Hrsg.): Transparenz, Partizipation, Kollaboration. Die digitale Verwaltung neu denken. Baden-Baden: Nomos, S. 67-79.

2013   “How innovations become successful through stories.” In: Andreas P. Müller, Lutz becker (Eds.): Narrative and Innovation. New Ideas for Business Administration, Strategic Management and Entrepreneurship. Wiesbaden: Springer VS, S. 139-149.

2010    „Die ganz normale Gewalt. Zur Signifi­kanz von Gewaltdarstel­lungen in Cormac McCarthy’s ‘No Country for Old Men’ und in der Romanverfilmung der Coen-Brüder”. In: Decker, Jan-Oliver: Semiotisierung und Narrativierung von Sexualität und Gewalt in Literatur und Film. Themenheft Kodikas/Code Volume 32, No.3/4, Tübingen: Narr, S. 345-355.

2010  “Auf der Suche nach der Core Story: Im Kern steht immer eine Geschichte”. In: Wirtschaftspsychologie aktuell, 17. Jg., Heft 3/2010, S. 58-60

2008    „Storytelling: Narrative Methoden in der Unternehmenskommunikation”. In: Lars Dörfel (Hrsg.): Instrumente und Techniken der Internen Kommunikation. Trends, Nutzen und Wirklichkeit, scm: Berlin

2007   “Storytelling: die Wiederentdeckung des narrativen Denkens in Unternehmen”. In: Wirtschaftspsychologie aktuell. 14. Jg, Heft 2/2007, S. 9-11

2006     „Zum Bedeutungsaufbau in Texten / Structuring Meaning in Text.” In: Söke Dinkla (Hrsg.): Jenny Holzer. Die Macht des Wortes. I can’t tell you. Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz.

2004    “Das ‘erzählte Unternehmen’. Die Rekonstruktion von System-Regularitäten aus Erzählungen von Mitarbeitern”. In: Gustav Frank, Wolfgang Lukas (Hrsg.): Norm – Grenze – Abweichung. Kultursemiotische Studien zu Literatur, Medien und Wirtschaft. Passau: Karl Stutz, S. 431-445.

2004    “Sprache und andere Kommunikationsmittel”. In: Ev. Medienakademie im Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik (Hrsg.): Handbuch Öffentlichkeitsarbeit in Non-Profit-Einrichtungen. Wiesbaden: Gabler.

2003    “Vitamine für die Unternehmenskultur.” In: Martin, Ulli: U3 Corporate Culture. Kunst, Kunststoff, Kunststoffrecycling. Stuttgart: Arnoldsche Art Publishers, S. 126-137.

2003    “Storytelling als Methode: Aus Geschichten lernen. Berufsbiografische Interviews zur Analyse und Veränderung einer Kommunikations- und Unternehmenskultur”. (zus. m. K. Frenzel und H. Sottong). Personalführung 9/2003, Düsseldorf, S. 36-41.

2002    “Kultur, ökonomisch gedacht”. In: Felix, Zdenek / Hentschel, Beate / Luckow, Dirk (Hrsg.): Art & Economy. Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz, S.146-156.

1997    “Liquid images: A semiotic analysis of on-air promotion and TV design of TV stations”. (zus. mit Bernhard Springer). In: Nöth, Winfried (Ed.): Semiotics of the Media. State of the Arts, Projekts, and Perspectives. Berlin, New York: Mouton de Gruyter, S. 417-430.

1996    “Semiotik”. (zus. mit H. Sottong). In: Horst Brunner/Rainer Moritz (Hrsg.): Literaturwissenschaftliches Lexikon. Grundbegriffe der Germanistik.  Berlin: Erich Schmidt Verlag, S. 309-310.