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Aktuell:

 Zertifizierte Fortbildung „Narratives Management“

Narratives Management bedeutet, mit Hilfe der Story-Metapher eine radikal neue Perspektive auf Struktur, Kultur, Organisation, Kommunikation und Führung des eigenen Unternehmens, der eigenen Abteilung zu entwickeln – und so im Unternehmen eine Geschichte leben und nach außen kommunizieren zu können. Narratives Management ermöglicht, sich die Wirkkraft von (Unternehmens-)Geschichten zunutze zu machen: es bietet Methoden an, mit Geschichten Wissen zu bewegen, Werte zu beleben, Marken zu schaffen, Führung zu formulieren und Organisationen zu entwickeln.

Die Zertifizierung Narratives Management umfasst fünf zweitägige Seminarblöcke (insgesamt als 10 Präsenztage), die entweder an der Hochschule der Medien oder in einem Tagungshotel stattfinden. Neben Theorievermittlung wird sehr viel Wert auf das praktische Einüben der Methoden gelegt. Innovative Methoden der Wissensvermittlung sorgen zudem für eine kreative Lernatmosphäre.

Leitung: Prof. Dr. Michael Müller, Dipl.-Psych. Christine Erlach

Beginn: November 2015

Weitere Informationen: http://hdm-transfer.de/weiterbildung/narrativesmanagement

 


Zurückliegende Veranstaltungen:

 

Tagung Das / Im Internet erzählen an der Hochschule der Medien Stuttgart am 11. Juni 2015

Gemeinsam mit dem Institut für Digitale Ethik (IDE) veranstaltete das Institut für Angewandte Narrationsforschung (IANA) eine Tagung zur Narration des Netzes.

Das Internet beeinflusst nicht nur die individuelle Geschichte jedes einzelnen Nutzers, das Internet schreibt auch selbst Erzählungen über den Fortschritt, den Nutzen und die Gefahren, die mit der Digitalisierung für die Gesellschaft verbunden sind. Nicht selten haben diese Erzählungen utopischen oder dystopischen Charakter, wie z. B. die Narrative über Social Media und deren Funktion. Ob für wahr gehalten oder fiktional, Narrative des Internets erklären uns den „Sinn“ und „Wert“ der Digitalisierung und beeinflussen damit unsere Erwartungen oder Ängste, die wir mit diesem gesellschaftlichen Prozess verbinden. Zudem hat das Internet eine neue Form des Erzählens – z. B. digitales Storytelling – ermöglicht.

 


Tagung „Erzählen in tausend Gestalten – Narration with a thousand faces“ am 11. Juli 2014 an der Hochschule der Medien Stuttgart

Mit der Tagung wurde das Institut für Angewandte Narrationsforschung an der Hochschule der Medien Stuttgart offiziell eröffnet. Prof. Dr. Michael Müller und Prof. Jörn Precht, die beiden Schöpfer und Leiter des IANA, stellten die Mitglieder des Instituts und seine thematischen Schwerpunkte vor und betonten die Verbindung aus Forschung und Praxis. Nicht nur in den Medien, auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten wird das Erzählen in den letzten Jahren zunehmend wiederentdeckt: Ob Fernsehsender auch nichtfiktionale Formate narrativ planen, Unternehmen sich Gedanken machen, wie sie „ihre“ Story kommunikativ fruchtbar machen können, in Therapie und Beratung mit narrativen Formen experimentiert oder den Herausforderungen der Digitalisierung mit neuen cross- und transmedialen Erzählkonzepten begegnet wird – erzählt wird in tausend Gestalten, in unterschiedlichsten Kontexten, von einer Vielfalt an Erzählern.

 


Kongress „SocialMania – Medien, Politik und die Privatisierung der Öffentlichkeit“ am 21. und 22. Juni 2012 an Hochschule der Medien

Kaum ein Medienthema hat im letzten Jahr den aktuellen Diskurs so stark polarisiert wie die sozialen Medien. Der Begriff „SocialMania“ soll das Phänomen eines hochfrequenten sozialen Kommunikationsverhaltens im digitalen Lebensraum des Social Web beschreiben. Positiv kann der Begriff darauf verweisen, dass den Menschen durch das Social Web erstmals in der Mediengeschichte die Möglichkeit gegeben wird, Inhalte mitzugestalten und am politischen Geschehen mitzuwirken.

Andererseits wird festgestellt, dass zunehmend private und individuelle Präferenzen gegenüber öffentlichen und gesamtgesellschaftlichen favorisiert werden: Wissen, Interesse und damit auch Realitätswahrnehmung werden in Digital Fellowships organisiert; was man liest oder sieht, lässt man sich hier empfehlen. Die Frage ist, ob unter diesen Bedingungen die Medien ihre Funktion, in einer komplexen Gesellschaft ein öffentliches Bewusstsein herzustellen, noch erfüllen können: Anstatt einer Öffentlichkeit, einer res publica, gäbe es dann viele, gewissermaßen in Gruppen privatisierte Öffentlichkeits-Parzellen.